Mittwoch, 1. Juni 2016

Mein neuer Blog

Heute geht mein neuer Blog online. Nach knapp 6 Jahren und 224 Beiträgen wechselt dieser sein Heim. Vielfältiger in der Nutzung, hübscher (wie ich finde), technisch leichter zu bedienen für mich. Äußerlich neu, inhaltlich bleibt's beim Alten.
Schauen Sie doch vorbei. Hier ist er:

www.potenzial-leben-blog.de

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!
Bis bald im neuen Blog,
Ann Krombholz 

Sonntag, 29. Mai 2016

Lohnt sich's?

Als ich neulich mit meinem Sohn eine kleine Radltour machen wollte, hatte sein Rad einen Platten noch bevor wir richtig losgestartet waren. Das fängt ja schon gut an, dachten wir beide. Wir vereinbarten, dass ich im Café warte während er ein anderes Rad holt. OK, ich hab's mir mit einer köstlichen Limonade im Schatten eines gemütlichen Cafés am Ufer eines alten Kanals gemütlich gemacht.

Als er zurück kommt will ich zahlen, nehm' den 10€-Schein aus meinem Geldbeutel und lege ihn auf den Tisch, der Bedienung nickend. Und - hui - bevor ich es richitg erfasse, hat eine Windböe den Schein gepackt, diesen in die Luft gehoben... und ich sehe zu, wie er in der Luft segelt, langsam gleitend in's Wasser fällt. Da schwimmt er nun, wie ein kleines Schiffchen. So ein Mist!

Zum Glück ist das nicht mein €50-Schein gewesen, den ich da hingelegt habe... Naja, 10€ ist ärgerlich, aber es ist nicht sooo schlimm... Kann mal passieren... Meine Gedanken kreisen noch um das, was gerade passiert ist. Ich schreibe den Betrag ab. Ist ja wirklich nicht so viel...

Da sagt mein Sohn: "Den holen wir uns wieder! Das probier' ich." Der Geldschein schwimmt weiter ganz ruhig auf der Oberfläche, leichte Strömung und ein bisschen Wind treiben ihn voran - Richtung Kanalrand. Und weiter unten sind Stufen, die zum Wasser führen. Stimmt, die hatte ich nicht bemerkt. Das sieht gut aus.
Gesagt, getan: Schuhe ausgezogen, ins kalte Wasser hinabgestiegen, Arm ausgestreckt... und schon ist der Schein wieder unser. War gar nicht kompliziert.

Mich beschäftigt es noch ein Weilchen, was eigentlich entscheidet, ob wir aufgeben, oder für eine Sache gehen? War es der Betrag, der es für mich nicht so lohnend machte, mich einzusetzen? Also, dass Einsatz und Gewinn in ungünstigem Verhältnis zueinander standen. Oder schien mir die Hürde unüberwindbar? Schließlich war ich mitten in der Stadt, der Landwehrkanal in Berlin nicht gerade als Badewasser geeignet. Oder hat mich meine Komfortzone zu gemächlich sein lassen? Im Schatten zu sitzen war ja gerade wirklich sehr gemütlich gewesen, ein Fußbad im dreckigen Wasser gehörte nicht zum Plan.

Mich hat gewundert, wie schnell ich mich in Gedanken bereits mit dem Verlust abgefunden hatte, ohne einen kurzen Moment zu überlegen, ob es eine Lösung für das "Problem" gibt. Geben wir nicht vielleicht in Gedanken oft viel zu schnell auf? Keinen Versuch zu starten bewahrt mich vor dem Gefühl des Scheiterns, denn so war ich in gewisser Weise "Opfer des unglücklichen Moments", des unerwarteten Windstoßes; und es verhindert eventuell auch größere Enttäuschung, denn ich habe ja keine größeren Gefühle hinein gesteckt. 

Aber nicht nur hat das Eis danach natürlich viel besser geschmeckt, klar. Es war auch ein nettes kleines Abenteuer, das wir da erlebt haben. Und wir haben Spaß gehabt. Probieren lohnt sich.

Sonntag, 22. Mai 2016

Alternative: Insel

Tag für Tag Unzufriedenheit, Ärger im Job und dazu noch Kälte und Regen als ständige Begleiter im Alltag... Da klingt das Wort noch schöner: die Insel! Reif für die Insel... das kennen viele. Zwei Wochen Urlaub mit Sonne und Meer und schon geht wieder mehr.
Wenige bleiben länger, noch wenigere bleiben für immer.

La Gomera ist eine typische Ausssteigerinsel. Ende der 1960-er Jahre kamen hierher die Blumenkinder, Aussteiger zunächst aus Amerika und Kanada, die während des Vietnamkrieges nicht eingezogen werden wollten. Bald folgten Deutsche, aus anderen Gründen. Alle suchten ein Leben im Einklang mit der Natur, ein ursprüngliches Leben, in dem Tun und Wirken zusammen gehören.

Nun war ich auch auf der Insel, zwei Wochen und habe Meer und Sonne genossen, das grüne Hinterland mit seiner grandiosen Vulkanlandschaft. Von La Gomera hatte man mir geschwärmt, von Schönheit und Harmonie mitten in der Üppigkeit der Natur. Hier findet man sie - aber auch noch viel mehr. Schnell habe ich gestaunt über die große Anzahl von Deutschen, die sich im Tal Valle Gran Rey niedergelassen haben und hier leben. Spannend...

Conny Conja Hart
Und so kam ich mit Conny, auf spanisch Conja, ins Gespräch. Sie lebt seit 1988 auf La Gomera, ist nun Ende 50 und sieht seeehr zufrieden aus (was nicht bei allen "Aussteigern" und "Aussteigerinnen" so wirkt).

Conny, was war deine Motivation, auf die Insel zu kommen - und zu bleiben?


Ich bin mit ganz anderen Ambitionen hierher gekommen. Ich schreibe sehr gerne und hatte damals ein Buchidee vor Augen, wofür ich mir ein halbes Jahr Zeit nehmen wollte.

Hier hat es mir dann sehr schnell sehr gut gefallen. Die Natur ist wunderbar und ich habe tolle Menschen kennengelernt. Da habe ich angefangen zu jobben, Gartenarbeit und Putzen bei einer älteren Deutschen, die länger schon hier lebte, in einem Restaurant bedient ... und so konnte ich länger bleiben. Ich habe mir dann auch ein Auto kaufen können, was ich ganz toll fand, denn nun konnte ich mehr von der Insel sehen. Und so verging die Zeit. Auf Gomera fand ich eine gute Balance zwischen Wohlsein, dem Privaten und der Möglichkeit, sich beruflich zu engagieren - und auf meine Art, Karriere zu machen, Erfolg zu haben.
Ich hatte aber immer im Kopf, dass ich auch gehen kann. Und ich hatte aber gleichzeitig immer im Kopf, dass ich jetzt noch bleiben möchte.

Was hast du gemacht, bevor du auf die Insel gekommen bist?


Ich war beim Tschechischen Film und habe bei der Poduktion von Pan Tau mitgearbeitet. Gleichzeitig war ich damals auch bei einem Geistheiler tätig, für den ich Dokumentationen und Berichte geschrieben habe. Hieraus entstand auch die Idee für das Buch.
Vorher war ich Kindergärtnerin gewesen, doch damals waren zu wenige Kinder im Kindergarten und so machte ich eine Umschulung als Sekretärin. Beim Tschechischen Film konnte ich beides verbinden: es wurde ja mit Kindern gedreht, ich war für deren Betreuung zuständig.

Wie würdest du deine berufliche (und persönliche) Entwicklung beschreiben?


Vielseitigkeit war für mich schon immer wichtig. Die Insel hat mir die Möglichkeit gegeben, diese Vielseitigkeit zu leben. Ich kann mich verwirklichen in allem was ich tue. Dass ich meine Begabung hier gut ausleben kann, das ist für mich entscheidend gewesen - und immer noch zentral.
Meine berufliche Entwicklung hängt ganz eng mit meiner persönlichen Entwicklung zusammen. Ich mache keine Unterscheidung, das gehört bei mir und für mich unbedingt zusammen. Und hier kann ich beides entwickeln, das bedeutet Glück für mich.

Was waren in deinen Augen die Aspekte, die es dir ermöglicht haben, diesen Schritt zu machen? Viele haben Bedenken, Sicherheit aufzugeben. So ein Schritt kostet ja Mut.


So habe ich es bisher noch gar nicht gesehen gehabt. Ich habe mir gesagt: wenn das nichts ist, dann kommst du einfach wieder zurück - ich gehe ja nicht auf einen anderen Planeten! Und es hat sich halt alles so toll entwickelt, die Angebote, die ich bekommen habe, waren gut und ich habe tolle Menschen getroffen, wo ich ja gesehen habe, dass so ein Leben funktioniert und schön ist.
Es ist halt auch meine Philosophie: ich helfe mir selber und kriege.
Ich muss mich auf mich verlassen und nicht auf jemanden anderen. Wenn ich mich aber auf jemanden verlasse, nach dem Motto "der hilft mir schon", dann kann das nicht funktionieren. Ich muss meinen Impulsen folgen.

Bild von Conja Hart
Und beim Tschechischen Film damals habe ich auch schon gelernt gehabt, dass ich für mich sorgen muss: Ich war ja als Freie beschäftigt, und die Krankenkasse, die damals die günstigste für mich war, hatte das Angebot, dass, - wenn man keine Leistung in Anspruch nimmt, - man die Beiträge zurück bekommt. Das hat mich irre angespornt, für mich zu sorgen. Und das habe ich mir erhalten.

Auch heute noch folge ich meinen inneren Impulsen und so gestaltet und entwickelt sich mein Leben immer weiter. Als Tim, mein Mann, 2009 an den Folgen von Krebs gestorben ist, das war ein großer Bruch in meinem Leben, da habe ich auch nach innen gehorcht. Eine neue Etappe hat dann für mich begonnen, ich arbeite jetzt neben der Hausverwaltung von zwei Ferienhäusern und dem Verkauf in diesem schönen Laden noch als Lebensberaterin, dazu mache ich kreative Bilder, z.B. Seelenbilder als mediale Künstlerin, das macht mir große Freude. Und natürlich immer die Arbeit im Garten, das ist wunderbar. Ich brauche halt überall einen Sinn.
So hat sich dann jede Phase entwickelt.
Ich hatte eigentlich noch nie Angst, dass es für mich nicht weiter geht.

Bild von Conja Hart

Was waren bisher die Höhepunkte, die du erlebt hast - positiv und negativ?


Tim kennengelernt zu haben war ein positiver Höhepunkt, der negativste sein Tod.
Aber auch immer wieder die Insel, La Gomera mit ihrer wunderschönen Natur, die liebe ich. Und dass ich die Gartenarbeit für mich gefunden habe, das ist für mich das Schönste im Leben.
Und Photoshop (sie lacht), das macht mir große Freude, mit Photoshop meine Kreativität zu entdecken.

Gibt es etwas, das du vermisst?


Nein, ich vermisse nichts.
Natürlich gibt es hier kein Kino oder so. Vielleicht vermisse ich manchmal mehr Zeit zu haben.
Und wenn ich in Deutschland bin und meine Famiie besuche, da will ich dann unbedingt im Süßwasser baden, im See. Ja, und Fahrrad fahren, dafür ist es ja hier zu steil.

Was wünschst du dir für deine Zukunft?


Gar nichts... Vielleicht Weisheit... Weiterhin die Impulse wahrzunehmen und Offenheit. Ja, dass ich offen bleibe. Je mehr ich nach meinen inneren Impulsen schaue, desto deutlicher werden sie und umso mehr werden es auch. Das gibt mir Zuversicht und Vertrauen.
Ich habe viel Schönes erlebt, ich möchte weiter Dankbarkeit spüren... Und weiter in die Leere gehen, schauen 'was kommt.
Bild von Conja Hart

Was ist der größte Gewinn, den du für dich, durch  die Entscheidung hier zu bleiben, erzielt hast?


Freude!

Conny strahlt.

Danke, Conny, für das Gespräch - und für deine Offenheit!

Sonntag, 15. Mai 2016

Gegen die Sprachverwirrung

La Gomera gehört zu Spanien, doch spanisch beherrsche ich überhaupt nicht. Wenn ich die Sprache höre, so ist es für mich ein singendes rollendes Konsonantenspiel. Zum Glück erkenne ich einiges sobald es geschrieben ist - hier kann ich mich orientieren. Da ist mir wieder aufgefallen, wie hilflos Nicht-Verstehen macht, wie wichtig Sprache ist.

Im Hafen des Örtchens Vueltas gibt es eine Café-Bar mit einem ungewöhnlichen Namen: Esperanto. Und da erinnere ich mich auf einmal an diese Kunstprache, die ich als Kind gelernt hatte.

Meine Lehrerin war eine ältere österreichische Frau, die als bekennende Kommunistin in den 1960-er Jahren aus Österreich geflohen und zusammen mit ihrem Mann nach Brasilien ausgewandert war; sie hat auf der Farm gelebt, wo meine Familie damals gewohnt hat. Frau Linz beherrschte Esperanto fließend, was mich beeindruckte. Die Idee des Esperanto hatte mich fasziniert: alle Menschen weltweit sollten sich verständigen können - ganz neutral, ohne jegliche politische Positionierung. Und diese Sprache sollte möglichst einfach aufgebaut und leicht zu lernen sein.

Heute findet übrigens zum 125. Geburtstag von Esperanto der 93. deutsche Esperanto-Kongress statt, in München! Ich bin sicher, dass sie Pfingsten nicht zufällig für ihr Zusammenkommen gewählt haben, das Fest mit den Feuerzungen.
Mit dem Pfingstwunder konnten die Jünger Jesu in allen Sprachen sprechen und alle Sprachen verstehen, der heilige Geist war auf sie gekommen.
Leider kann ich Esperanto nicht mehr, ich war dann doch mit Französich-, Deutsch-, Englisch- und Latein-Lernen beschäftigt gewesen, schade eigentlich.

Ein einvernehmliches und harmonisches Pfingstfest ohne Sprachverwirrung und Missverständnissen wünsche ich Ihnen!
Herzlich,
Ihre Ann Krombholz

P.S. Hier finden Sie eine Hörprobe für Esperanto:
https://www.youtube.com/watch?v=hOW7bbddovU

Sonntag, 1. Mai 2016

Idealisten spinnen?

Ein weltweiter Feiertag, der 1. Mai. Auch hier in La Gomera (Kanarische Inseln), wo ich gestern Abend angekommen ist, wird der Tag der Arbeiterbewegung gefeiert bzw. wird diesem gedacht. In einem Zelt in der kleinen Hauptstadt San Sebastían de La Gomera mit nur gut 8.000 Einwohnern wurde demonstriert: Gegen die Armut trotz Erwerbsarbeit und gegen soziale Armut.

Man könnte diese kleine Gruppe bemitleiden oder beschmunzeln... Ich empfinde Bewunderung für diese Frauen und Männer. Dass sie bereit sind zu kämpfen, dass sie sich nicht geschlagen geben, dass sie sich bemühen um eine bessere Situation. Immer wieder sind es Idealisten, die für eine Sache eintreten... Und vielleicht irgendwann führt dieses Engagement zu einer Veränderung - auch wenn sie oft genug als Spinner abgetan werden, unverstanden sind.

Daraufhin habe ich heute beschlossen, den Kampf gegen das Plastik anzugehen. Vergangene Woche hörte ich im Radio ein Interview mit einer Sprecherin von Greenpeace. Hier ging es um den Schaden, den Plastik weltweit in der Umwelt verursacht: denn es löst sich niemals auf, höchstens zerfällt es in klitzekleine Teilchen aber verbleibt in der Natur, im Boden oder im Wasser!

Was habe ich als erstes gesehen, als ich die Fensterläden des Hotelzimmers aufmachte? Eine gelbe Plastiktüte im Baum, verfangen in den Zweigen. Und was habe ich gesehen, als ich meine Füße im Atlantik badete? Plastiktüten überall. Fürchterlich.

Ein winzigster Beitrag, das ist mir klar, aber ich werde ab jetzt so wenig Plastik wie nur möglich verwenden!
Die erste Schwierigkeit kommt sofort: das Eis aus der Eisdiele wird mit Plastiklöffeln serviert...
Aber in München, das hatte ich schon gesehen, gibt es ein Supermarkt ohne Verpackungen, in der Schellingstraße. Da werde ich hingehen. Und immer Taschen in meinen Taschen bei mir haben.

Und hier akustisch vier Idealisten: www.youtube.com/watch?v=7u2DS9qh6GU



Hier noch ein Link mit vielen nützlichen Tipps: www.utopia.de

Sonntag, 24. April 2016

Ressourcen nutzen


Ich weiß nicht welcher Impuls mich heute Morgen durchfuhr; seit vielen Jahren steht das Klavier zuhause, die Noten sind im Regal... Doch heute Morgen habe ich das erste Mal seit langer Zeit die Klappe des Klaviers geöffnet, Noten aus dem Regal geholt, eines der Hefte aufgeschlagen, mich hingesetzt und angefangen zu spielen.

Zunächst fühlte es sich sehr ungewohnt an, es ging langsam, die Finger bewegten sich zunächst etwas abgehakt, die Augen hatten den Überblick nicht mehr,  die Melodie war aber immer noch erkennbar. Und immer mehr meiner Erinnerung kam zurück. Einige Male das selbe Stück gespielt und das Stocken war nur mehr selten.

Eine gute Weile saß ich da, in den Melodien kramend. Welchen Schatz ich habe und den ich nicht gesehen habe, obwohl er direkt vor meiner Nase lag, 9 Jahre guten Unterrichts mit viel Üben und Freude am Spiel... ein Klavier, das ich mir vor vielen Jahren bereits zugelegt hatte. Wie wunderbar diese Schatulle zu öffnen: sich ganz in die Musik versenken, ihrem Fluß folgen und sich im Spiel vergessen.

Erfüllt gehe ich weiter durch meinen Tag. Ich habe eine Quelle für mich wiederentdeckt, eine Ressource, die mir Freude, Entspannung und Klarheit schenkt - und mir in Zukunft wieder zur Verfügung stehen kann.
Ich werde wieder öfter die schwarze Klappe öffnen und mich für einige Minuten hinsetzen: um mein Spiel wieder zu verbessern - aber noch weit mehr um mir mit dieser Ressource wieder etwas gutes zu tun.

Sonntag, 10. April 2016

Und wer bin ich?

Am Wochenende habe ich die Unterlagen für meine Vorlesung überarbeitet. Rund um das Thema 'Selbstmarketing' ist es mir wichtig, den Studierenden zu vermitteln, dass sie - wie im Marketing - zunächst das Produkt, das sie vermarkten werden, gut kennen müssen: sich selbst.

Dazu gehören auch die Aspekte "Selbstbild - Fremdbild - Wunschbild": das Bild, das wir von uns haben, das Bild, das andere von uns haben und das Bild, das wir gerne darstellen würden.

Und dann gingen meine Gedanken weiter...

Wer denke ich zu sein...  heute?
Und wie sehen mich wohl die anderen... inzwischen?
Wer wäre ich gerne - geworden?

Wenn die anderen jemanden anderen sehen als ich in mir, wen sehen sie wohl?
Wen versuche ich zu verstecken?
Wer wäre ich gerne?

Mein Wunschbild...
Gab es da nicht vor langer Zeit einen Satz, der fing an: "Wenn ich einmal groß bin, ..."
Wie ging der weiter?
Und wo stehe ich heute?

Wenn ich in den Spiegel sehe, wen sehe ich... jetzt.